Artikel NRZ-Dinslaken: 11.02.2016
Es wird Zeit für die Verbandsliga-Handballer des TV Jahn Hiesfeld, wieder in ruhigere Fahrwasser zu gelangen. Im letzten Jahr reichte es sportlich nicht zum Klassenerhalt, einzig der Startplatz der zurückgezogenen ersten Mannschaft aus der Oberliga sicherte dem TV Jahn den Verbleib in der Verbandsliga. Auch in dieser Saison wird es wieder eng für die „Veilchen“. Das Team von Trainer Werner Schwarzenberg ist momentan punktgleich mit der Turnerschaft Grefrath, nur der direkte Vergleich bewahrt den TV Jahn aktuell vor einem Abstiegsplatz. Ein Sieg bei der Turnerschaft (Samstag, 18.15 Uhr) wäre also ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung.

Im Hinspiel konnten sich die Jahn-Handballer vor heimischer Kulisse souverän mit 28:24 durchsetzen, das will Schwarzenberg mit seiner Mannschaft in der Fremde wiederholen: „Grefrath ist absolut schlagbar. Das haben wir in der Hinrunde gesehen. Wir wollen auch diesmal gewinnen, um uns etwas Luft zu verschaffen.“

Die Hiesfelder erwartet allerdings kein leichtes Spiel beim Tabellenvorletzten. In der Halle an der Bruckhauser Straße wird konsequent ohne Harz gespielt, das Spiel ohne Haftmittel dürfte einigen Akteuren, Probleme bereiten. Jahn-Coach Schwarzenberg will jedoch nichts dem Zufall überlassen: „Wir haben die ganze Woche ohne Harz trainiert, um uns bestmöglich darauf einzustellen.“

Hinzu kommt, dass das Publikum in Grefrath bekannt ist für lautstarke Unterstützung von den Rängen. Die Turnerschaft hat nicht umsonst fünf ihrer acht Heimspiele gewonnen und somit auch alle ihre Punkte zu Hause geholt.

Personell sieht es bei den „Veilchen“ nicht so rosig aus: Philipp Jurzik fehlt aus privaten Gründen. Ein Fragezeichen steht noch hinter den Einsätzen von Fritz Adler, Nick Brockmann, Yannik Krause und Simon Gerling.

QUELLE: NRZ

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