Artikel von Christoph Enders NRZ-Dinslaken: 18.02.2017
Zwei Punkte trennen die Verbandsliga-Handballer des TV Jahn Hiesfeld vom rettenden Ufer. Am Sonntag kommt Schlusslicht Turnerschaft Lürrip.

Zwei Punkte trennen die Verbandsliga-Handballer des TV Jahn Hiesfeld aktuell vom rettenden Ufer. Am Sonntag (11.15 Uhr) kommt mit der Turnerschaft Lürrip das Tabellenschlusslicht ins Mühlendorf, Jahn-Coach Werner Schwarzenberg nimmt sein Mannschaft vor der Partie in die Pflicht: „Wir müssen gewinnen, Ende, aus, fertig!“

Die „Veilchen“ verpassten in den letzten beiden Wochen die Chance, auf einen Nichtabstiegsplatz zu kommen, am Sonntag müssen also zwei Punkte her. Schwarzenberg weiß aber auch um die Qualität des Gegners: „Ich verstehe nicht, warum Lürrip mit nur drei Punkten da unten steht, meiner Meinung nach sind sie deutlich stärker als die Tabelle es darstellt.“

Den Abstiegskampf annehmen
In einer Besprechung vergangene Woche waren Trainer und Mannschaft sich einig, den Abstiegskampf anzunehmen. Schwarzenberg ist, was den Abstiegskampf angeht, vollkommen fokussiert, er möchte den Verein nicht mit dem Abstieg verlassen: „Jedes Spiel geht von nun an gegen den Abstieg, das wissen wir. Es sind noch 20 Punkte zu vergeben, und der Abstand ist mit zwei Punkten auch nicht so hoch.“

Im Hinspiel konnten sich die Jahn-Handballer mit 30:29 nur knapp durchsetzen, am Sonntag sollen nun erneut zwei wichtige Punkte dazu kommen, um den Klassenerhalt zu realisieren. Personell sieht es im Lager der Hiesfelder nicht besonders gut aus: Kreisläufer Stephan Bihn muss aufgrund seines Studiums in Aachen passen. Das gleiche gilt wohl für Fritz Adler, der schon in der Vorwoche wegen anstehender Klausuren fehlte. Zu allem Überfluss plagen auch Trainersohn und Mittelmann André Schwarzenberg noch Schmerzen in der Schulter. Ob er am Sonntag mitwirken kann, bleibt fraglich.

QUELLE: NRZ

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